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50 JAHRE

DIE SICHERE ALTERNATIVE

Abstammung: v. Monopoly-Waldhorn-Salpeter-Granat-Martell-Fahnenjunker-Jüngling (Holst. Stamm 8568)
Oldenburger, Schimmel, *1996

Übersicht:
Stamm 8568
Corgraf, B., * Holst. 94, v. Cor de la Bryère u. Astrid v. Landgraf I-Rushing Water xx, Ldb. Moritzburg, PB AUT
Karlondo von Kaltweid, B., * SUI 2003, v. Karondo vom Schlösslihof u. Carisha v. Avanti III-Calando II, PB SUI
Landlord, B., * Holst. 83, v. Landgraf I u. Girane v. Rushing Water xx-Marder, Holst. Verb., PB Hess., SWE
Lord Ludwigsburg, B., * Holst. 91, v. Lord u. Girane v. Rushing Water xx-Marder, PB Sanh., SPR erf. mit Oliver Klüsener

u. das internat. erf. Springpferd
Classix Girl (v. Carthago u. Zirane v. Silvester-Landgraf I-Rushing Water xx) Sören v. Rönne

Warina

Dieser Stutenstamm gehört eigentlich nicht zu den „Standards“ im Hause Schridde. Im Jahr 1995 kam Steffen Höper (Meinersen-Ohof) zu seinem Freund Claus Schridde jun. und erklärte, man könne sehr günstig eine braune Waldhorn-Stute aus dem benachbarten Verein kaufen, wo diese als Schulpferd im Einsatz war. Das Pedigree passte: Ihr Vater, der hochprozentig mit Edelblut angereichte Halbblüter Waldhorn (v. Waidmannsdank xx-Lugano II-Abglanz/T.) war ein besonders gutmütiger, leistungsbereiter und vielseitig vererbender Hengst. Die Nachkommen des charakterstarken Rappen Waldhorn drangen auch mit Amateuren in höhere Sphären vor. Wolinde, so hieß die Stute, hatte auch mütterlicherseits einiges zu bieten: Ihr Muttervater, der drahtige Salpeter hatte in elfjähriger Wirkungszeit auf vier Stationen, die alle nicht wirklich Zentrum züchterischer Höchstleistung waren, zahlreiche erfolgreiche Springpferde geliefert, die manchmal etwas übereifrig und heiß waren. Aber springen konnten die Salpeter-Nachkommen durch die Bank. Ab der dritten Generation führte Wolinde dann klassisches Holsteiner Blut. Schridde und Höper kauften die charakterlich sehr angenehme Wolinde zum Schlachtpreis und ließen sie von dem in Helmstedt (Kramers Gut) stationierten Schimmel Monopoly decken, der leider nur sehr wenige Nachkommen zeugte. Monopoly (v. Moltke I-Ramzes AA-Goldfisch II-Dominus) war ein bedeutender Schimmel, trotz Blutanteil mit viel Kaliber und Substanz, ungemein elastisch und am Sprung ein Wunderpferd. Wolinde nahm problemlos auf und wurde tragend nach Sachsen-Anhalt verkauft. Das Produkt war 1996 Warina, seinerzeit beim Brenntermin in Grasleben mit der Fohlenprämie ausgezeichnet. Als sie zehnjährig war und neben ein paar Schleifen auf Turnieren auch ein Fohlen von Alcatraz gebracht hatte, kaufte sie Sabrina Meldau aus Helmstedt als Reitpferd. Als Ramiro’s Bube in Querenhorst Station bezog, regte Claus Schridde an, die Stute mit dem bedeutenden Schimmel anzupaaren. Gesagt, getan: 2009 fiel ein braunes Stutfohlen, getauft auf den Namen Wie eine Rakete. 2013 wurde WIE EINE RAKETE nach sehr guter Leistungsprüfung Verbandsprämienstute und war mehrfach siegreich in Springpferdeprüfungen. Nach mehreren Jahren als Reitpferd wurde Warina 2011 nochmals gedeckt, diesmal von Ramiro’s Son II. Der 2012 geborene Rappschimmel-Hengst ging in den Stall Ramsbrock (Menslage) in Hengstaufzucht. Warina ist für 2015 tragend von Campamento.